Faces

Yvonne Riedel (Head of Employer Branding & Recruiting Strategy) bei der ProSiebenSat.1 Media SE

Unsere sieben Fragen gehen heute an Yvonne. Sie leitet den Bereich Employer Branding & Recruiting Strategy bei der ProSiebenSat.1 Media SE und erzählt uns im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview, warum ihre Mama nicht verstehen kann, was ihr Job ist und welche Schwäche sie bisher vor ihren Kollegen (mehr oder weniger) gut verbergen konnte.

Yvonne leitet den Bereich Employer Branding & Recruiting Strategy bei der ProSiebenSat.1 Media SE und erzählt uns im „Faces of ProSiebenSat.1“-Interview, warum ihre Mama nicht verstehen kann, was ihr Job ist und welche Schwäche sie bisher vor ihren Kollegen (mehr oder weniger) gut verbergen konnte.

1. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Ich habe einen dieser neumodernen Lichtwecker. Ich sollte also mit schönem, roten Sonnenlicht ganz langsam geweckt werden. Das funktioniert leider überhaupt nicht. Ich stehe dann 20 Minuten später auf, wenn lautes Vogelgezwitscher aus dieser Lampe kommt, mach‘ mir einen Kaffee und fahre ins Büro.

2. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich war die letzten fünf Jahre in der Beratung tätig, irgendwann habe ich mir überlegt, ob ich diesen Weg weitergehen oder mir noch mal etwas anderes anschauen möchte. Dann kam ich auf ProSiebenSat.1 – und war anfangs ziemlich überrascht zu sehen, dass hinter dem Unternehmen so viel mehr steckt als Fernsehen. Inzwischen bin ich seit zwei Jahren hier und habe diese Entscheidungen bislang nicht bereut. So vielfältig wie ProSiebenSat.1 als Unternehmen ist, so abwechslungsreich sind auch die Herausforderungen, die wir hier jeden Tag meistern.

3. Was denkt deine Mama, was du hier tust?

Meine Mama versteht überhaupt nicht, was ich hier mache. Sie ist ein klassisches Mitglied der Generation X und schon viele Jahre bei ihrem aktuellen Arbeitgeber. Zu ihrer Zeit haben sich noch Bewerber beim Unternehmen beworben. Heutzutage – und genau das ist mein Job – bewirbt sich ein Unternehmen beim Bewerber. Das sich die Kraftverhältnisse am Arbeitsmarkt und die Wünsche sowie das Kommunikationsverhalten unserer Zielgruppe gravierend geändert haben und was das für neue Anforderungen in der Ansprache von Talenten bringt, kann sie nicht richtig nachvollziehen. Mittlerweile haben wir uns darauf geeinigt, dass ich in der Personalarbeit arbeite und irgendwas mit Marketing und Recruiting mache.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-jährigen Ich geben?

Das ist ja noch nicht so lange her. (lacht) Ich bin damals direkt nach meinem Abitur ins Ausland gegangen. Ich war für sieben Monate mit dem Rucksack in Australien. Mal ganz alleine in einem anderen Land zu sein, auf eigenen Beinen zu stehen und für sich selbst verantwortlich zu sein – das hat mich in meiner Persönlichkeit total geprägt und mir innere Stärke und Selbstbewusstsein (= „sich selbst bewusst sein“) gegeben. Ich würde das immer wieder so machen und kann das deshalb auch nur jedem empfehlen.

5. Dein absolutes Highlight und dein schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Schwierige Momente entstehen immer dann, wenn wir neue Ideen haben, aber nicht die nötigen Ressourcen, Zeit oder das Budget, um diese umzusetzen. Dann müssen wir entweder besonders kreativ werden oder uns mit der Umsetzung noch etwas gedulden – auch, wenn es schwerfällt. Auf der anderen Seite ist es dann immer ein Highlight, wenn uns das gelingt. Eine Kollegin sagte einmal zu mir „Ihr seid doch das Team, das mit wenigen Mitteln Wunder bewirken kann“: Das macht mich extrem stolz und ist eine schöne Bestätigung, dass wir unsere Aufgaben offenbar richtigmachen.

6. Eine Sache, die bestimmt keiner deiner Kollegen über dich weiß?

Ich bin sehr kommunikativ und extrovertiert. Ich glaube daher, mein Team weiß bereits viel über mich, zumal wir nicht nur über die Arbeit sprechen. Was einige meiner Kollegen vielleicht noch nicht wissen: Ich habe eine etwas seltsame Plural-Schwäche … Ich kann meistens keine Plurals oder Plurale bilden – da haben wir es schon! (lacht).

7. Wie sieht dein Feierabend aus? 

Im Sommer bin ich viel auf dem Beachvolleyballfeld, sonst mache ich gerne Yoga oder gehe in die Berge. Mein Traum für 2019 ist mein Yogaschein in Indien, falls jemand Tipps für mich hat, bitte melden! Ich treffe mich aber auch gerne auf ein Feierabendbier mit Kollegen und Freunden. Der Tag hört dann meist auf, wie er begonnen hat: An meinem Lichtwecker kann man abends auch das Licht langsam dimmen, damit noch ein paar Stunden Schlaf bleiben bis es wieder aus dem Wecker zwitschert.

Du hast Lust mit Yvonne zusammenzuarbeiten? Wir suchen Verstärkung in unserem HR-Team! Alle offenen Jobs findest du hier.

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