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Spannende Apps mit künstlicher Intelligenz

Unser Kollege Gerald war beim "Mobile Developer After-Work #15" an der FH St. Pölten und traf andere App-Entwickler, um über Apps der Zukunft zu sprechen.

Mobile Apps sind mittlerweile weit mehr als Handyspielchen oder Messenger-Dienste – die Apps der nächsten Generation sind komplexe Softwareanwendungen, die mithilfe künstlicher Intelligenz und Mixed-Reality-Projektionen zu kleinen Technikwundern werden. Im Juni 2017 fand bereits zum fünfzehnten Mal das „Mobile Developer After-Work“-Event statt, zum ersten Mal an der Fachhochschule in St. Pölten. Über 50 Experten, Branchenkenner und interessierte Laien diskutierten über aktuelle Anforderungen der App-Entwicklung und technische Neuerungen. Neben Gerald Madlmayr von ProSiebenSat.1 hielten zudem Mitarbeiter von Microsoft, der Entwicklerfirma Tieto sowie der FH St. Pölten Fachvorträge zu verschiedenen Themen, betrieben Networking und tauschten wertvolle Erfahrungen aus. 

Gerald Madlmayr, IT Performance Manager, beim "Mobile Developer After-Work" über das App-Performance-Management von ProSiebenSat.1

 

Künstliche Intelligenz und Performance-Management

Ein vieldiskutierter Aspekt war die Nutzung von künstlicher Intelligenz im Mobile Development: Ob nun der smarte Lautsprecher selbstständig Antworten liefert, beim Kundendienst ein sogenannter Bot die häufigsten Fragen automatisiert beantwortet oder die Foto-App das Handy-Selfie analysiert, um die Zähne weißer und die Augenfarbe intensiver zu gestalten – fast alle neuen App-Services und Geräte arbeiten bereits mit künstlicher Intelligenz, Tendenz steigend.

Gerald Madlmayr von ProSiebenSat.1 stellte das App-Performance-Management des Unternehmens vor: „Für unsere digitalen Geschäftsmodelle ist die Technik ein wesentlicher Treiber“, beschrieb er die Intention seines Jobs als IT Performance Manager. „Deshalb ist es unabdinglich, dass wir den Bereich permanent optimieren und weiterentwickeln, um in diesem dynamischen Markt weiterhin erstklassige Ergebnisse abliefern zu können.“

IT-Ressourcenpläne und bessere Hologramme

Ein weiterer Referent war unter anderem Thomas Felberbauer von der FH St. Pölten, der einen Ansatz für die Personaleinsatzplanung im (IT-)Projektmanagement skizzierte, mit der eine effizientere Planung der Ressourcen gewährleistet werden soll. Philipp Lütge vom gleichnamigen IT-Dienstleister gab zudem Tipps und Erfahrungen aus der Mixed-Reality-HoloLens-App-Entwicklung weiter: Anwendungen wie diese ermöglichen die noch bessere Gestaltung von Hologrammen. Dadurch vermischt sich die natürliche User-Wahrnehmung mit einer künstlichen (computererzeugten) Wahrnehmung, was schließlich zu einem noch realitätstreueren Nutzer-Erlebnis führt. Georg Beischlager von Tieto stellte außerdem die Neuigkeiten im aktuellen Google-Entwickler-Framework für Web-Apps vor.

„Mit 52 Teilnehmern war dieses ‚Mobile Developer After-Work‘ ein voller Erfolg. Wir hoffen daher, viele Entwickler auch bei unseren nächsten Events wieder zu sehen“, sagte Andreas Jakl, Dozent des Departments „Medien und Digitale Technologien“ der FH St. Pölten und Mitorganisator der Veranstaltung. Jakl freut sich auf ein erneutes Zusammentreffen der österreichischen App-Entwickler im Herbst und ist bereits jetzt gespannt auf neue Insights und Gadgets aus der Welt des Mobile Developments. 

 

Weitere Informationen: https://mobility.builders/

Folien zu den Vorträgen: https://mobility.builders/wissenspool/

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