Faces

Knut Heckel (Leitung Krisenstab & Business Continuity Management) bei ProSiebenSat.1 Media SE

7 Fragen an Knut. Er ist Leiter des Krisenstabs bei ProSiebenSat.1 Media SE. Heute erzählt er uns, wie er durch Zufall zu einem Fernsehfuzzi geworden ist und wann sein Puls schon mal nach oben gegangen ist.

„Happiness is a state of mind“ oder anders gesagt: Schlecht gelaunte Menschen haben Pech!

Knut ist Leiter des Krisenstabs bei ProSiebenSat.1 Media SE und erzählt uns heute im Faces of ProSiebenSat.1 Interview, wie er durch Zufall zu einem Fernsehfuzzi geworden ist und wann sein Puls schon mal nach oben gegangen ist. 

1. Lieber Knut, wie sieht deine Morgenroutine aus?

Immer gleich. Aufstehen, Pausenbrot machen, die Jungs zwingen schnell fertig zu werden. In den Schulbus und aufs Radl setzen und in die Arbeit fahren. Sprich ich stehe um sechs  Uhr auf, bin um acht, halb acht Uhr in der Arbeit. Immer gleich, immer gleich langweilig.

2. Wie bist du zu ProSiebenSat.1 gekommen?

Per Zufall. Ich habe bei einem Schwabinger Straßenfest in der Bierschlange die Dame vor mir angesprochen, die sich als Personalerin bei ProSiebenSat.1 herausgestellt hat. Eigentlich wollte ich versuchen ProSiebenSat.1 als Kunden zu gewinnen. Es ist dann ein bisschen anders gelaufen. Weil sie zu mir gesagt hat: „Komm doch zu uns.“ Dann passiert das, wie es so ist -man sieht sich einmal im Leben bzw. in dem Fall zweimal. Dann hat sich herausgestellt, dass sie zwei Häuser weiter wohnt und als ich sie ein paar Tage später wiedergetroffen habe, meinte sie: „Was ist jetzt?“ Dann habe ich meine Bewerbung hierher geschickt und wurde genommen.

3. Was denkt deine Mama was du hier tust?

Ich habe ja nur Sport studiert, insofern ist meine Mama glücklich, dass ich einen anständigen Job habe und nicht nur irgendwie Sportfuzzi geworden bin. Jetzt bin ich eben Fernsehfuzzi geworden. Sie weiß im weitesten Sinne schon, dass ich früher Events veranstaltet habe. Jetzt in meiner neuen Rolle als Krisenstabsleiter ist sie sich nicht so sicher. Aber sie weiß, dass ich irgendwie was mit dem Thema Sicherheit zu tun habe und dass ich schaue, das ProSiebenSat.1 läuft, wenn es auch mal nicht so gut läuft.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-jährigem Ich geben?

Noch ausführlicher studieren macht keinen Sinn, weil noch ausführlicher als ich das getan habe geht es fast nicht. Ich würde ihm glaube ich sagen, dass gerade in der heutigen Zeit nicht so viel Stress, die Augen links und rechts offen zu halten wichtig ist. Dieser alte Spruch „Wenn eine Tür zugeht, öffnet sich eine Neue“ hat in meinem Leben zumindest immer zugetroffen. Insofern am besten nicht so festgefahren sein, links und rechts schauen und in der Regel, wenn einem etwas Spaß macht, wird auch etwas draus.

5. Highlights und schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Das klingt jetzt platt, aber tatsächlich habe ich gefühlt sehr viele Highlights gehabt. Woran ich mich aber immer erinnere, war meine erste Jahreshauptversammlung. Das ist schon so eine Nummer gewesen, die ich mit Respekt angegangen bin. Das ist mir noch in Erinnerung. Schwierigster Moment oder emotionalster Moment war mit Sicherheit die Evakuierung beim Topmodel Finale 2013 in Mannheim. Da waren wir als Eventabteilung voll involviert. Und das kann man durchaus als emotionales Event in alle Richtungen beschreiben. Da geht der Puls schon mal hoch.

6. Gibt es eine Sache, die deine Kollegen nicht von dir wissen?

Wer mich kennt, weiß, dass ich ein mitteilsamer Typ bin. Ich glaube Nein. Sie wissen, dass ich verheiratet bin, zwei Kinder habe, Skilehrer bin. Ich mache auch nicht heimlich Ballett, bin auch nicht im Chor, ich habe auch keine Kochleidenschaft. Ehrlich gesagt - nein.

7. Wie sieht dein Feierabend aus?

Klingt langweilig, aber mein Ausgleich zu diesem ProSiebenSat.1-Wahnsinn ist meine Familie. Zu Hause gilt es Hausaufgaben zu kontrollieren, mit den Jungs zu spielen. Da bin ich dieser ganz normale Familienvater. Ich habe das Glück, dass wir alle auch sehr synchron laufen. Wir fahren alle gerne Ski, wir fahren gerne in die Berge. Ich habe zwei Jungs, mit denen kann ich viel machen. Sonst - mit Freunden treffen und mit meiner Frau am Donnerstag „Germany‘s next Topmodel“ gucken, weil in jeder guten Ehe hat die Frau die Hoheit über die Fernbedienung. Alle anderen lügen. (grinst) Vollkommen stinknormal bin ich. Geheimnisse habe ich eigentlich gar nicht.

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