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Faces of ProSiebenSat.1 mit 7 Fragen an Martin Martin

7 Fragen an Martin. Er ist Senior Research Manager bei der SevenOne Media GmbH. Was man in seinem Leben machen muss um den gleichen Vor- und Nachnamen zu haben und wie man trotz Rollstuhl beim Firmenlauf mitmacht, erfahrt ihr bei Faces of ProSiebenSat.1.

„Geht nicht, gibt’s nicht“

Martin Martin ist Senior Research Manager bei der SevenOne Media GmbH und bei seinem Namen ist uns kein Tippfehler unterlaufen. Martin hat uns erzählt, wie es zu dieser Kombination gekommen ist, welche Sucht er nach 33 Jahren abgelegt hat und was er mit dem Welttoilettentag gemeinsam hat.

1. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Seit ein paar Jahren trinke ich morgens immer einen Smoothie mit Bananen, Erdbeeren, Matcha Tee und Fruchtsaft. Im Büro denken alle ich würde nur Kuchen essen, eine gesunde Ernährung ist mir aber inzwischen sehr wichtig. Früher war Instanttee ein fester Bestandteil meines Morgens. Ich habe 33 Jahre lang jeden Tag bis zu einen Liter Zitronentee getrunken. Als ich mich dazu entschieden habe den Instanttee abzusetzen, hatte ich zwei Wochen lang Kopfweh und Entzugserscheinungen, der morgendliche Zuckerschock hat mir durchaus gefehlt.

Wenn ich mich morgens nicht in den Stau stellen will, fahre ich gerne mit dem Hand-Bike ins Büro und überhole dabei alle Autofahrer (lacht).  

2. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Ich habe in München Kommunikationswissenschaften studiert und mich in einem Uni-Kurs so gut angestellt, dass mein Dozent mich mit dem damaligen Leiter der Programmforschung von ProSieben (damals noch Media Gruppe München) bekannt gemacht hat. So bin ich zu meinem ersten Praktikum in der Medienbranche gekommen und dann Jahre später hier in der New Media Research Abteilung gelandet. Meiner Meinung nach, eine der spannendsten Abteilungen im Konzern, da wir sehr viele verschiedene und immer wieder neue Projekte in der Entwicklung durch Marktforschung unterstützen dürfen. Dadurch hat man Berührungspunkte mit dem gesamten Konzern. Inzwischen bin ich schon seit 15 Jahren hier.

3. Was denkt deine Mama, was du hier tust?

Sie weiß, dass ich Marktforschung betreibe, diese fürs Fernsehen ist und irgendwie online und Internet auch dabei ist.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-jährigen „Ich“ geben?

Versuch zu spüren was dir Spaß macht und bleib dann immer hartnäckig dabei. Das wird dich in die richtige Richtung führen. Wenn du dich wohlfühlst bei dem was du tust ist es gut, wenn nicht, ändere was dich stört.

5. Dein absolutes Highlight und dein schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Trotz meines Rollstuhls bei unseren Firmenläufen mitmachen zu dürfen war immer ein Highlight. Dabei haben mich meine Kollegen geschoben, während ich mit motivierenden Sprüchen und blöden Witzen für Stimmung gesorgt habe. Das Teamwork war vorbildlich.

Einen bestimmten negativen Punkt kann ich nicht hervorheben, es war aber mit Sicherheit ein spannender Perspektivenwechsel, als ich zum ersten Mal mit dem Rollstuhl in der Kantine essen war. Viele wussten natürlich nicht warum ich nun im Rollstuhl sitze. Von meiner MS Erkrankung haben sie erst später erfahren.

Ich bereue aber definitiv beim Aktienstand von 1,60 keine Aktien gekauft zu haben (lacht).

6. Eine Sache, die bestimmt (noch) keiner deiner Kollegen über dich weiß?

Ich habe letztens auf Facebook ein Bild gepostet auf dem ich stehe. Viele wissen nicht, dass ich stehen kann, nur die Beine zu bewegen ist nicht möglich. Das Bild war fast erfolgreicher als mein Hochzeitsfoto.

Im Zuge meiner Hochzeit bin ich auch zu meiner Vor- und Nachnamen Kombination gekommen. Der Nachname meiner Frau ist Martin und da klar war, dass wir einen gemeinsamen Nachnamen annehmen werden, hat sich die Kombination von selbst ergeben.

Außerdem bin ich am Welttoilettentag geboren und habe in einem Werbespot der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft DMSG mitgespielt.

7. Wie sieht dein Feierabend aus?

Ich muss meistens pünktlich weg zur Physiotherapie, ansonsten fahre ich heim und schaue gerne „Die Rosenheim Cops“, „The Big Bang Theory“ oder am Wochenende die Serie „Code Black“.

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