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Faces of ProSiebenSat.1 mit 7 Fragen an Bettina Hörmann

"Wer ein WARUM hat, dem ist kein WIE zu schwer"

Von der Schokolade zum Fernsehen. Bettina ist seit mehr als 21 Jahren bei ProSiebenSat.1 im HR-Bereich und mittlerweile Senior Vice President im Bereich People Development. Was sie in dieser Zeit alles erlebt hat und warum ihre Welt einmal lila war, heute bei Faces of P7S1.

1. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Ich habe das Glück, bis 7 Uhr schlafen zu können. Sobald mein Wecker klingelt, nichts wie raus aus den Federn … Pausenbrot für meine Tochter schmieren und sie aus dem Bett „trommeln“. Dafür braucht es gute Verhandlungstaktiken auf Fortgeschrittenenbasis. Wenn sie dann um 7.45 Uhr aus dem Haus ist, gönne ich mir nochmal in Ruhe einen Kaffee, checke meine Mails und meinen Tag. Dann ab ins Auto, Podcast an (für mich die Erfindung schlechthin), um im Stau, der garantiert kommt, nicht die gute Laune zu verlieren.

2. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Das war vor mehr als 21 Jahren. Ich war damals noch in Bremen bei Kraft Jacobs Suchard – meine Welt war lila und ich betreute in der Human Resources-Abteilung alle Mitarbeiter der Marke Milka. Ich wollte aber in den Süden umsiedeln und las daher regelmäßig die Süddeutsche – „damals“ lief ja alles noch über klassische Print-Stellenanzeigen. HR (damals noch von ProSieben Media) suchte einen Personalreferenten für den Non-Fiktion Bereich. Das waren Formate wie Arabella Kiesbauer, die ProSieben Nachrichten, Andreas Türk, Nicole am Nachmittag, Die Reporter, Cinema TV, Welt der Wunder, taff, SAM etc. Ich dachte: Das klingt spannend. Medien, Abenteuer, Neuland. Und so kam es kurz darauf: Von der Schokolade zum Fernsehen. Von der Weser an die Isar.

Fazit: Ich habe es bis heute nicht bereut!

3. Was denkt deine Mama, was du hier tust?

Irgendwas mit Weiterbildung fürs Fernsehen. Das trifft es ja im Kern schon ganz gut.  Sie kann sich aber grundsätzlich schwer vorstellen, wie so ganz genau mein Tag hier abläuft. Sie kommt und lebt in einer komplett anderen Welt. Genauso irritiert und ungläubig schaut sie mich auch manchmal an, wenn ich ihr etwas aus meinem Arbeitsalltag erzähle.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-jährigen „Ich“ geben?

Habe den Mut du selbst zu sein. Meint: Es gibt dich nur einmal auf der Welt. Lebe dein Leben. Lass dich nicht verbiegen und bleib dir selber treu. Steh zu deinen Schwächen und konzentriere dich auf deine Stärken. Suche dir Vorbilder und Mentoren. Lerne in deiner Geschwindigkeit und gebe dir die Zeit, die du brauchst. Das ist nicht immer einfach, zugegeben. Du darfst neugierig sein, auf das was dann passiert. Denn: Erfolg ist das, was erfolgt, wenn man sich selber folgt.

5. Dein absolutes Highlight und dein schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Es gab sehr viele Highlights – sonst wäre ich heute sicherlich nicht mehr hier. Grundsätzlich möchte ich mit meiner Arbeit etwas bewirken, einen Unterschied machen. Neues in die Welt bringen. Gestalten können. Menschen sinnvoll in ihrer Arbeit unterstützen. Das alles und vieles mehr kann ich hier täglich umsetzen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Um es mit einem operativen Beispiel zu verdeutlichen: Die Gründung der ProSiebenSat1. Academy: Aus dem Nichts entstand so im Jahre 2010 in nur zehn Wochen unser innovatives Bildungshaus, welches unsere Mitarbeiter mit Freude lernen lässt. Aber es gab auch schwierige Momente in den letzten Jahren. Das bleibt nicht aus. Die Welt dreht sich – Veränderung ist unser Alltag. In allen Unternehmen. Wir müssen den persönlichen Umgang mit Veränderung trainieren. Mir helfen dann folgende Fragen:  Wofür ist diese Veränderung gerade gut, warum passiert sie gerade jetzt und was kann ich daraus für mich persönlich lernen?

6. Eine Sache, die bestimmt (noch) keiner deiner Kollegen über dich weiß?

Da ich in Ulm aufgewachsen bin, sang ich im Kirchenchor des Ulmer Münsters.
Ich liebe es zu singen. Gern würde ich mich wieder einem Chor anschließen. (lacht)

Ich hatte auch schon mal die total verrückte Idee einen ProSiebenSat1. Chor zur gründen...

7. Wie sieht dein Feierabend aus?

Am liebsten mit meiner kleinen Familie und Freunden im Garten sitzen. Restsonne genießen, Grill an, griechische Vorspeisen auf dem Teller und dazu ein kühles Glas Weißwein! Mehr brauche ich nicht!

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