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Faces of ProSiebenSat.1 mit 7 Fragen an Andrew Cole

"What you see is what you get!"

Andrew ist Leiter für Sendetechnik und sorgt dafür, dass wir alle unbeschwert Fernsehen gucken können - sogar während Ausnahmesituationen wie einem Großbrand auf dem ProSiebenSat.1 Campus. Wie er den Weg aus England zu uns gemeistert hat, erfahrt ihr heute bei Faces of P7S1.

1. Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Morgens geht um 07:30 Uhr mein Wecker, ich bleib dann noch etwas im Bett liegen und höre Nachrichten. Danach stehe ich auf. Ich brauch nicht lange um mich fertig zu machen und um kurz nach acht steige ich auf mein Job-Rad (das haben wir mal bekommen) und fahre zur Arbeit. Eigentlich fahre ich bei Wind und Wetter - nur bei Schnee nicht. Dann steh ich auf der Arbeit erstmal in der Schlange für die Dusche (es gibt so viele, die auch morgens mit dem Fahrrad kommen) und so um neun fange ich an zu arbeiten.

2. Wie bist du bei ProSiebenSat.1 gelandet?

Zum ersten Mal war ich 1994 für ein 8-wöchiges Praktikum hier. Ich habe damals in meiner Heimat England „TV Operations“ studiert, davor war ich beim Militär. Ich wollte unbedingt nach Deutschland zum Fernsehen und habe, glaube ich, fast jeden Fernsehsender angeschrieben. (lacht) Bei ProSieben hat’s dann zum Glück geklappt. So bin ich dann in der Abteilung Senderabwicklung gelandet.

Allerdings musste ich nach meinem Praktikum erstmal wieder zurück nach England, weil ich noch ein Jahr College hatte. ProSieben hat mir damals angeboten nach dem Jahr wieder zurückzukommen und schon einen unbefristeten Arbeitsvertrag ausgestellt. Nach dem Studium bin ich zurück und seitdem arbeite ich hier. Damals habe ich noch gar kein Deutsch gesprochen und das einfach learning-by-doing gemacht. „Der, die, das“ ist schwer oder „Sie“ und „Du“ - das kann ich bis heute nicht. (lacht)

3. Was denkt deine Mama, was du hier tust?

Meine Mama weiß nicht, dass ich beim Fernsehen arbeite, sie glaubt, dass ich immer noch beim Military bin (lacht). Sie versteht, dass ich in Deutschland bin, aber nicht den Part mit dem Fernsehen. Manchmal glaube ich, sie denkt ich bin nur schnell Milch holen und wundert sich wo ich bleibe und warum ich nicht nach Hause komme und wir so viel skypen müssen.

4. Welchen Tipp würdest du deinem 18-jährigen „Ich“ geben?

Mach es genauso wie du es gemacht hast. Don’t change anything!

5. Dein absolutes Highlight und dein schwierigster Moment bei ProSiebenSat.1?

Mein absolutes Highlight war, als ich den Allstars Awards für Business Performance gewonnen habe. Diese werden jedes Jahr aus dem Sommerfest vergeben und Mitarbeiter werden für besondere Leistungen ausgezeichnet. Was habe ich gewonnen? ProSiebenSat.1 hat mich nach England zu den Olympics geschickt (ich glaube, die wollten, dass ich dortbleibe, aber sie haben leider den Fehler gemacht und den Rückflug schon gebucht). (lacht)

Mein schwierigster Moment war als wir ein riesen Feuer in dem Gebäude hatten, in dem unser Playout Center ist und wir deswegen das komplette Gebäude evakuieren mussten. Im Playout Center steuern und kontrollieren wir auf welchem Sender welches Programm läuft, wann die Werbung kommt etc. Wir haben die ganze Nacht durchgearbeitet und glücklicherweise hat keiner von den Zuschauern etwas gemerkt! Für unseren Einsatz haben mein Team und ich dann auch den Allstars Award für Business Performance bekommen.

6. Eine Sache, die bestimmt (noch) keiner deiner Kollegen über dich weiß?

Jetzt wird’s gut. Meine Kollegen wissen nicht, dass ich Engländer bin, weil ich so gut Deutsch mit bayrischem Dialekt spreche. Keiner hat es gewusst, das wird jetzt eine Überraschung. (lacht) Nein, das ist natürlich ein Witz. Alle zwei Wochen kommt ein Deutsch-Tutor und versucht mir Deutsch beizubringen. Er ist sehr geduldig…

7. Wie sieht dein Feierabend aus?

Meine Feierabende fangen fast immer um 17:30 Uhr mit einem Training im Power Loft (Fitnessstudio von ProSiebenSat.1) an. Ob Cardio, Pilates oder Sixpack-Kurs - ich bin bei allem dabei! Manche Leute glauben, dass ich mehr im Power Loft bin, als dass ich arbeite - das entspricht natürlich nicht so ganz der Wahrheit. Danach schwing ich mich wieder aufs Fahrrad und ab nach Hause. Wenn ich frei habe oder am Wochenende gehe ich Fallschirmspringen oder zum Indoor Skydiving. Das war auch mein Beruf im Militär: ich war „Fallschirmsprungausbilder“ (neues deutsches Wort). Außerdem sitze ich abends zu Hause und zappe durch alle 25 Channels, um zu kontrollieren, ob auch alles funktioniert (zur Aufregung meiner Frau).

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