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„Are you solving a real pain?“

80 kreative Köpfe, 15 Teams, 24 Stunden. Mitte Mai öffnete der Hackathon „7Hack“ von ProSiebenSat.1 zum zweiten Mal seine Türen – und Redakteurin Katja war dabei.

80 kreative Köpfe, 15 Teams, 24 Stunden. Mitte Mai öffnete der „7Hack“ von ProSiebenSat.1 zum zweiten Mal seine Türen. Bei der Veranstaltung in Unterföhring handelt es sich um einen sogenannten Hackathon – einen Wettbewerb, bei dem sich Developer, Designer und Kreative treffen, um innerhalb von 24 Stunden eine funktionierende Anwendung wie beispielsweise eine App zu programmieren. Da das E-Commerce-Geschäft inzwischen einer der wichtigsten Wachstumstreiber der ProSiebenSat.1 Group ist, lautete das diesjährige Motto „Create the Future of E-Commerce“. Dabei können die Hobby-Hacker Programmierschnittstellen (APIs) der verschiedenen Veranstaltungs-Partner nutzen: Neben Unternehmen aus dem ProSiebenSat.1-Portfolio wie dem Onlineshop Stylight, den Serviceportalen wetter.com und weg.de sowie dem Verbraucherportal Verivox waren auch externe Partner wie Microsoft und das IT-Unternehmen Beaconinside beim „7Hack“ dabei. Am Ende des Hackathons präsentierten die Teams ihre Ideen vor einer anspruchsvollen Jury.

 

„Beim Hacken sprechen wir alle die gleiche Sprache“

 

Zum Hackathon kommen Besucher aus der ganzen Welt – deshalb findet die komplette Veranstaltung auf Englisch statt: „Meine Teamkollegen sind ursprünglich aus Malaysia und Bahrain“, erklärt Evi Soeyler (31) aus München. „Beim Hacken sprechen wir aber alle die gleiche Sprache – das ist das Schöne.“ Während der Veranstaltung bietet ProSiebenSat.1 den jungen Talenten ideale Rahmenbedingungen, um innovative Lösungen zu entwickeln. Der Konzern sorgt nicht nur für die technische Infrastruktur, sondern stellt auch kostenlose Verpflegung und Matratzen zur Verfügung – schließlich verbringen einige der Hacker die kompletten 24 Stunden in der Senderzentrale. So auch der 28-jährige Armin Graeber: „Ich habe einfach gleich hier geschlafen“, erzählt er. Nur so konnte sein Team den neuen Prototypen fertigstellen. Höhepunkt der Veranstaltung sind die Projekt-Pitches – und die Teams machen es der Jury nicht leicht. Die Qual der Wahl haben Dr. Johannes Wechsler (Chief Information Officer, ProSiebenSat.1), Markus Kleinhenz (Head of Product Development, ProSiebenSat.1 Digital), Andreas Selter (uxdesign), Daria Saharova (Vito One) und Lars Brinkmann (mydays.de). Der Jury ging es vor allem um die Frage: „Are you solving a real pain?“, wie Daria Saharova erklärt, die selbst schon einige Start-Ups gegründet hat.

 

Preise für „QuickShopNav“, „viewfAInder“ und „Helios“

Das Gewinnerteam „Helios“: (v.l.) Nils Borrmann, Anton Huck, Frederic Lapatschek, Fabian Höhne und Dario BanfiDas Gewinnerteam „Helios“: (v.l.) Nils Borrmann, Anton Huck, Frederic Lapatschek, Fabian Höhne und Dario Banfi

 

Die Gewinnerteams dürfen sich unter anderem über X-Boxen, 500€-Gutscheine für weg.de und mydays.de sowie Premium LinkedIn und maxdome-Accounts freuen. Den dritten Platz belegt das Team „QuickShopNav“, das mithilfe der sogenannten „Beacon-Technologie“ eine App programmiert hat, die den schnellsten Weg durch einen Supermarkt berechnen kann. Den 2. Platz erzielen „viewfAInder“, die eine neue Möglichkeit entwickelt haben, Video-on-Demand und E-Commerce zu verbinden: Mit der neuen Anwendung können Zuschauer, denen Produkte in Online-Videos gefallen, direkt aus dem Video zu den Artikeln im Online-Shop gelangen. Das Team „Helios“ sichert sich den 1. Platz. Ihre App erfasst die Gesichtsausdrücke der Nutzer beim Betrachten verschiedener Landschaften, um passend dazu Reisevorschläge und ein geeignetes Outfit vorzuschlagen – beides auf das Wetter abgestimmt. „Die Atmosphäre war während des gesamten Hackathons toll. Welche der Ideen tatsächlich umgesetzt werden können, müssen wir jetzt evaluieren“, resümiert Daniela Sträter aus dem Bereich Group Operations & IT und Projektleiterin des „7Hack“. Das Event zeigt, wie erfolgreiche Synergien zwischen ProSiebenSat.1 und den einzelnen Tochterfirmen wie Stylight, Verivox und maxdome entstehen können. Die Ergebnisse waren so überzeugend, dass der Konzern den Hackathon auch 2018 ausrichten wird. 

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